Category Archives: Texts

Article on”YouTube as an Archive from an African Studies Perspective” now published and available open access

has now been published in the open access African Study journal
No. 31/2016,Vol. 16, 27-56.
Abstract
In this paper I reflect on the characteristics of YouTube as an archive, with a focus on its relevance for African Studies. I discuss the challenges of dealingwith the audiovisual sources stored in this archive of popular culture and beyond, given the mobility that characterises the platform and its sources.
I explore how to contextualise audiovisual sources found on YouTube and reflect on which ethical aspects need to be considered when using them for research purposes, and how to refer to them in citations.

“Reflections on the Role and Production of Research Films in African Studies”

is an article which draws on experiences of producing audiovisual output within our research project.

Here are all the details:

Englert, Birgit. 2016. Reflections on the Role and Production of Research Films in African Studies. in A. Exenberger, & U. Pallua (Hrsg.), Africa Research in Austria.: Approaches and Perspectives. (Edited Volume Series). Innsbruck: Innsbruck University Press, (S. 43-64).

„Reinventing and Multiplying ‘Comorian Diaspora’ within Popular Culture: Marseilles as ‘Diaspora Space’.”

is the titel of our first co-authored article in the framework of our research project!

Here are all the details:

Englert, Birgit und Katharina Fritsch: „Reinventing and Multiplying ‘Comorian Diaspora’ within Popular Culture: Marseilles as ‘Diaspora Space’.” Crossings: Journal of Migration and Culture 6.2 (2015), S. 247-265.

New Abstract of POCU_TRAS in German

Populärkultur in Translokalen Räumen:

Prozesse von Diasporisierung bei Komorianer_innen in Marseille und Kapverdianer_innen in Lissabon

In diesem Projekt analysieren wir, wie verschiedene Praktiken aus dem Bereich populärer Kultur –vor allem Musik, virtueller Raum und Körperpraktiken – Prozesse von Translokalisierung und Diasporisierung mitgestalten. Wir – ein interdisziplinäres Forschungsteam, das die Disziplinen Afrikawissenschaften, Entwicklungsforschung, Politikwissenschaft und Visuelle Anthropologie umfasst – gehen dabei von populärer Kultur als einem Raum aus, in dem Identitäten verhandelt und durch performative Praktiken rekonstruiert werden woraus sich eine besondere Relevanz für die Sichtbarmachung diasporischer Zugehörigkeiten bzw. Zuordnungen ergibt.

Wir beziehen uns, unter anderem, auf Avtar Brahs‘ Konzept des diaspora space, dem zufolge Diaspora keine klarumrissene ‚Einheit‘ darstellt sondern etwas, das durch Verhandlungsprozesse von „Grenzen der Inklusion und Exklusion, Zugehörigkeiten und ‚Otherness‘ […]“ hervorgebracht wird“ (Brah 1996: 209). Der Fokus unserer Analyse liegt daher auf intersektionalen Machtbeziehungen, die diasporisierte Realitäten konstituieren; konkrete Forschungsfelder stellen Orte und Praktiken dar, an welchen und durch welche diese Konstituierung stattfindet. Der regionale Fokus liegt dabei zum einen auf Marseille (Frankreich), wo Menschen vom komorischen Archipel im Indischen Ozean die größte sogenannte „Community“ darstellen und auf Lissabon (Portugal), wo Menschen von der Inselgruppe Kapverden im Atlantik eine der größten Migrant_innengruppen ausmachen.

Der Fokus auf Marseille und Lissabon erlaubt eine selten angestellte vergleichende Perspektive auf diasporische Formationen aus zwei Ländern, die in geographischer und struktureller Hinsicht viele Gemeinsamkeiten haben, jedoch von zwei verschiedenen Mächten kolonisiert worden waren. Im Rahmen von einem Set aus verschiedenen qualitativen Forschungsmethoden, nimmt insbesondere die Arbeit mit audio-visuellen Mitteln einen wichtigen Stellenwert ein – nicht nur im Prozess der Datensammlung sondern auch als ein wichtiger Teil der Verbreitung unserer Forschungsergebnisse.

English version coming soon!